Gemeinschaftsschule Wahlstedt (offene Ganztagsschule)
Neumünsterstraße 22 • 23812 Wahlstedt
Telefon: 04554 - 22 84 • Fax: 04554 - 99 19 44
eMail: pdjs.wahlstedt@Schule.LandSH.de

 

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Pädagogisches Konzept

der

Poul-Due-Jensen-Schule - Gemeinschaftsschule Wahlstedt
(Fassung vom Juni 2016)

Präambel

Die Poul-Due-Jensen-Schule ist unsere Gemeinschaftsschule in Wahlstedt. Sie ist eine Vereinigung und Weiterentwicklung der Realschule Wahlstedt und der Poul-Due-Jensen-Schule – Hauptschule Wahlstedt. Sie besteht seit dem Schuljahr 2008/09.
Vorrangiges Ziel dieser Schule ist es, alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz gemäß ihrem Potenzial zu fördern und zu fordern. Sie sollen hier zu einem möglichst hohen Schulabschluss – Erster Allgemeinbildender Schulabschluss und Mittlerem Schulabschluss geführt werden. Mit dem Erlangen der Qualifikation für den Besuch der gymnasialen Oberstufe können sie an unserer Kooperationsschule dem BBZ in Bad Segeberg das Abitur erlangen.
Das Förderkonzept ist gem. §1 Absatz 1 der Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen integrativer Bestandteil dieses pädagogischen Konzepts.

Pädagogische Grundsätze

Die Leitung der Schule erfolgt im Team unter Einbeziehung der örtlichen Personalvertretung. Soweit die Mitglieder keine Funktionsstellen besetzen, haben sie beratende Funktion. Abgedeckt werden folgende Bereiche:

  • Schulleitung
  • Stellvertretung der Schulleitung
  • Koordinierung für schulfachliche und pädagogische Aufgaben sowie integrative Maßnahmen in den Jahrgangsstufen 5 bis 7
  • Koordinierung für schulfachliche und pädagogische Aufgaben sowie integrative Maßnahmen in den Jahrgangsstufen 8 bis 10
  • Sozialpädagogische Belange

Grundsätze für die Einbeziehung der Eltern sind beispielsweise:

  • Elternabende und Elternsprechtage (min. 1x pro Jahr) werden durchgeführt.
  • Schülerinnen und Schüler werden ausdrücklich in die Kommunikation mit den Eltern einbezogen (z. B. indem Elternabende für sie geöffnet werden können).
  • Rechte und Pflichten werden mit den Eltern vereinbart.

Grundsätze für die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler sind beispielsweise:

  • Schülerinnen- und Schülervertretungen
  • Klassenrat
  • Verhaltensvereinbarungen und Maßnahmenkataloge
  • Ausgebildete Streitschlichterinnen und Streitschlichter
  • Ausgebildete Suchtexpertinnen und Suchtexperten
  • Ausgebildete Schulsanitäter

Die pädagogische Gestaltung des Schullebens hat folgende Grundlagen:

  • Die auf gegenseitiger Wertschätzung basierende Zusammenarbeit im „pädagogischen Dreieck“ Lehrkräfte–Eltern–Schülerinnen und Schüler wird aktiv gelebt. Von zentraler Bedeutung sind dabei die methodisch-didaktische Kompetenz der Lehrkräfte, die Einforderung des Erziehungspotenzials der Eltern sowie die Akzeptanz der Schülerinnen und Schüler beim fördernden und fordernden Lernen.
  • Externe Institutionen werden regelmäßig innerhalb und außerhalb der Schule einbezogen, um Verhaltensmodifikationen im gesellschaftlichen Miteinander zu erzielen. Insbesondere werden die Bereiche Suchtprävention, Gewaltprävention und Mobile Beratung abgedeckt. Dazu werden bereits bestehende Netzwerke genutzt und ggf. neue Netzwerke aufgebaut.
  • Die Teilnahme am schulinternen Projekt „Soziales Lernen“ ist für alle Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 8 und 9 verpflichtend.

Ziel der pädagogischen Arbeit ist eine möglichst starke Identifikation von Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern mit unserer Schule. Das soll die Wertmaßstäbe und das Unterrichtsverhalten positiv beeinflussen.

Lern- und Leistungsvoraussetzungen, Motivation und zugetrautes Können sind Variablen für einen individuell-positiven Lernerfolg. Für die Effektivität der individuellen Förderung sind auf der Ziel-, Inhalts- und Methodenebene

  • pädagogische und fachliche Ziele
  • fachliche Kompetenz
  • Unterrichtsthemen im Rahmen der gültigen Bildungsstandards und der aktuellen Fachanforderungen

notwendige Voraussetzungen.

Das selbstständige, selbst organisierte Lernen wird als ein wichtiges Instrument gesehen, um die Vielfalt der unterschiedlichen Interessen und Lernvoraussetzungen, Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Begabungen aufzufangen und zu berücksichtigen. Das Experimentieren und Forschen, das künstlerische und handwerkliche Lernen, Theater- und Schauspiel und Musikerziehung, Sport und ihre jeweiligen Präsentationen sollen pädagogisch als gleichrangig beachtet werden.

Organisatorischer Rahmen

Gemeinschaftsschule bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler – entsprechend ihrem Leistungsvermögen – gefördert und gefordert werden.

Für langsamer lernende Schülerinnen und Schüler wird ab Jahrgangsstufe 8 das Prinzip der Flexiblen Übergangsphase berücksichtigt. Ziele sind das Erreichen des Ersten Allgemeinbildenden Abschlusses, größere Reife und somit bessere Ausbildungsfähigkeit. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf können im Einzelfall ab Jahrgangsstufe 8 in die Flexiblen Übergangsphasen aufgenommen werden, um einen höherwertigen Abschluss zu erreichen.

Es sollen die Fähigkeiten und Fertigkeiten leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen werden spezielle Angebote entwickelt.
Um das gemeinsame Lernen zu intensivieren, werden Schülerinnen und Schüler nach folgenden Eigenschaften möglichst gleichmäßig auf die Klassen verteilt:

  • ggf. Entwicklungsbericht
  • Zeugnis der Grundschule
  • Geschlecht
  • Wohnort
  • soziale Herkunft
  • Empfehlungen der Grundschule zur Zusammensetzung der Klasse

Im Sinne der Inklusion wird grundsätzlich angestrebt, Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf alle Klassen einer Jahrgangsstufe zu verteilen.

Außerdem wird das gemeinsame Lernen durch den Einsatz von Lehrkräften der verschiedenen Laufbahnen in jeder Klasse begünstigt.

Die Klassenlehrkräfte sollen mit möglichst vielen Stunden in ihren Klassen unterrichten. Die Teamarbeit der in einer Klasse oder Jahrgangsstufe eingesetzten Lehrkräfte ist ein wichtiges Prinzip.

Im Rahmen der schulischen Möglichkeiten werden kleine Klassen bevorzugt. Es wird versucht, alle Klassen mit einem angemessenen Kontingent „doppelt besetzter“ Stunden zu versorgen, um die angestrebte Binnendifferenzierung zu unterstützen.
Im Bereich der Offenen Ganztagsschule wird angestrebt, die bewährte Struktur zu pflegen und – auch im Netzwerk mit den anderen „Referenzschulen Offener Ganztag in Schleswig-Holstein“ – weiter zu entwickeln.

Eine sozialpädagogische Fachkraft übernimmt die Koordination. Dazu gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • Verknüpfungen herstellen im Netzwerk zwischen Schule und Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern aus dem schulischen Umfeld
  • Einwerbung von AG-Angeboten
  • Erstellen von Kursplänen
  • Zuordnen der Schülerinnen und Schüler zu den einzelnen Angeboten
  • Anleitung der weiteren pädagogischen Fachkräfte
  • Information der Eltern über die Offene Ganztagsschule und Werbung für die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler

Übergeordnete Ziele der Offenen Ganztagsschule sind:

  • Schülerinnen und Schülern eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen,
  • sie zu betreuen und zu fördern,
  • sie mit einem Mittagstisch zu versorgen,
  • sie mit pädagogischen Gesprächen zu unterstützen und zu beraten,
  • ihnen die Möglichkeit zum sozialen Lernen zu geben,
  • ihnen durch jahrgangsübergreifendes Lernen und Beisammensein ein neues Gemeinschaftsgefühl zu verschaffen, das sich auch im Verlauf des Vormittags widerspiegelt,
  • für sie präventive Arbeit zu leisten (z. B. zu den Themen Gewalt und Sucht).

Insbesondere durch die Kooperation mit dem Jugendamt des Kreises Segeberg, der Ambulanten und Teilstationären Suchthilfe (ATS), dem Wahlstedter Jugendzentrum, der Polizei und dem Jugendamt werden die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Familien als Ganzes betrachtet. Es finden Beratungsgespräche mit den Familien statt, die das Ziel verfolgen, die häusliche Situation für die Schülerinnen und Schüler – aber auch für ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten – zu erleichtern.

Das Zusammenwirken von Offener Ganztagsschule und verbindlichem Vormittagsbereich ist wichtig, um für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern einen möglichst großen Nutzen zu erzielen. Folgende Bausteine unterstützen dies:

  • Die Lehrkräfte bieten im Rahmen der Offenen Ganztagsschule AGs und Hausaufgaben-Betreuung an – an jedem Nachmittag ist möglichst eine Lehrkraft in die Offene Ganztagsschule eingebunden.
  • Die koordinierende sozialpädagogische Fachkraft nimmt an den Lehrerinnen- und Lehrerkonferenzen sowie an den Schulkonferenzen bei Bedarf teil.
  • Vormittags steht grundsätzlich eine sozialpädagogische Fachkraft den Lehrkräften für Gespräche zur Verfügung, um Informationen über einzelne Schülerinnen und Schüler auszutauschen und geeignete Maßnahmen zu beraten. Darüber hinaus führen die sozialpädagogischen Fachkräfte Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern.
  • Es werden regelmäßig Teamsitzungen abgehalten, an denen die in der Offenen Ganztagsschule eingebundenen Lehrkräfte, die weiteren pädagogischen Fachkräfte sowie ein Schulleitungsmitglied teilnehmen. Auf den Teamsitzungen werden verbindliche Grundsätze aufgestellt und überprüft.

Die Schule weist vielfältige Sammlungen von Unterrichtsmaterialien auf. Sie sollen einen Unterricht ermöglichen, der dem Prinzip des Förderns und Forderns gerecht wird und handlungsorientiertes Lernen unterstützt.

Um den heterogen zusammengesetzten Lerngruppen gerecht zu werden, müssen in den Klassen verschiedene Schulbücher unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vorrätig sein.

Die Fachkonferenzen entwickeln auf Basis der verbindlichen Bildungsstandards, gültigen Fachanforderungen schulinterne Fachcurricula. Die unterschiedlichen Anforderungsebenen werden darin mit geeigneten inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten verknüpft. Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil aller Fächer in allen Jahrgangsstufen.

Struktur des Unterrichts

Die notwendige Binnendifferenzierung ist Voraussetzung für gemeinsames Lernen und wird grundsätzlich durch verstärkte Orientierung an offenen Unterrichtsformen ermöglicht. Diese Unterrichtsformen fördern Selbstbestimmung und Selbstverantwortung und werden Schülerinnen und Schülern aller Anforderungsebenen gerecht. Dies wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

  • Kernunterricht: Teile des Unterrichts – wie etwa Einführungsstunden – werden im Klassenverband nach Absprache – aber mit differenzierter Aufgabenstellung – durchgeführt.
  • Helferinnen- und Helferprinzip: Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig beim Erarbeiten neuer Inhalte oder bei Verständnisschwierigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler profitieren von den Erklärungen anderer sowie vom eigenen Verbalisieren und dem damit verbundenen Strukturieren der Sachverhalte.
  • Klasseninterne Lerngruppen: Sie sind eine Möglichkeit, das gemeinsame Lernen zu intensivieren.
  • Projektorientierter Unterricht: Schülerinnen und Schüler erarbeiten fächerübergreifend frei gewählte Themen auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus und präsentieren ihre Ergebnisse.
  • Handlungsorientierung: Schwachen Schülerinnen und Schülern werden mit dieser Methode Lerninhalte begreifbar gemacht, leistungsstarken werden neue Horizonte eröffnet und sie werden zu offenen Fragestellungen hingeführt.
  • Nutzung unterschiedlicher Lernorte: Beispiele sind Schülerinnen- und Schülerlabor, Stadtbücherei, Museen und Ausstellungen, Theater und Kino, Betriebserkundungen, …
  • Lernwerkstatt-Methode: Mithilfe eines differenzierten Arbeitsplans (Pflicht- und Wahlaufgaben) werden Unterrichtseinheiten von den Schülerinnen und Schülern durchgearbeitet. Im Gespräch zwischen den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern („Forum“) werden Grundlagen geschaffen und Nachfragen aufgearbeitet. Die Lernwerkstatt unterstützt fächerübergreifendes Arbeiten und erleichtert gemeinsames Lernen auf differenzierten Anspruchsebenen.

Die Fächer Verbraucherbildung, Angewandte Informatik, Kunst, Musik, Technik und Textillehre werden in der Orientierungsstufe entsprechend der personellen Ressourcen durch Kurse abgedeckt.
Grundsätzlich wird so lange wie möglich im Klassenverband unterrichtet. Im Fach Englisch findet ab Jahrgangsstufe 7 äußere Differenzierung statt. Ob die Binnendifferenzierung in den Fächern Deutsch und Mathematik ab Jahrgangsstufe 7 durch Maßnahmen äußerer Differenzierung ergänzt wird, wird von dem notwendigen pädagogischen Bedarf abhängig gemacht.
Eine zweite Fremdsprache („F2“) wird ab Jahrgangsstufe 7 im Wahlpflichtunterricht angeboten.

Ab Jahrgangsstufe 9 werden zusätzliche, zweistündige Wahlpflichtangebote gemacht, sofern die der Schule zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen dies erlauben.

„Lernen lernen“ wird als Methodentraining in der Orientierungsstufe als eigenständiges Fach einstündig unterrichtet; ab Jahrgangsstufe 7 wird es weiter im Rahmen des Fachunterrichts berücksichtigt.

Für den Klassenrat ist pro Klasse und Woche eine Unterrichtsstunde erforderlich. Dafür wird der Klassenlehrkraft eine zusätzliche Stunde zur Verfügung gestellt. Sofern dies nicht möglich ist, wird der Klassenrat in den Unterricht integriert.

„Fördern und fordern“ ist zentrales Prinzip erfolgreichen individualisierten Lernens. Es wird u. a. durch Hausaufgabenhilfe im Rahmen der Offenen Ganztagsschule unterstützt. In den Fächern Deutsch und Mathematik wird in der Jahrgangsstufe 5 eine Förder-/Forderstunde in jeder Klasse installiert. Im Fach Englisch wird in Jahrgangsstufe 6 diese zusätzliche Stunde genutzt, um ausgewählte Schülerinnen und Schüler zu fordern bzw. zu fördern.

Für Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche werden grundsätzlich zusätzliche Fördermaßnahmen angeboten.

Die bisherige äußere Differenzierung in den Jahrgangsstufen 7 – 9 wird für das Schuljahr 2016/17 probehalber ausgesetzt

Andere Formen des Unterrichts

Basis für Lernen ist eine gute Gemeinschaft. Um sie zu erreichen, werden die ersten Schultage für die fünften Klassen besonders gestaltet. Sie bieten insbesondere Zeit

  • zum Kennenlernen,
  • für die Klassenraum-Gestaltung,
  • zum Erarbeiten von Klassenregeln.

Die Eltern sollen in die Durchführung einbezogen werden.

In jedem Schuljahr findet in der Regel eine Vorhabenwoche statt. In deren Rahmen können beispielsweise folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

  • Projekte – auch jahrgangs- und klassenübergreifend zur Förderung des gemeinsamen Lernens
  • Praktika
  • Berufsorientierung
  • Klassenfahrten
  • Prüfungsvorbereitung

Gemäß Landesverordnung ist die Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit und ist somit durchgängiges Unterrichtsprinzip:

  • Mindestens zwei Betriebspraktika ab Jahrgangsstufe 8
  • Bewerbungstraining
  • Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ)
  • Berufsberatung
  • Kooperation mit Betrieben und Verbänden
  • Berufsfelderprobung/Assessment
  • Berufsmesse
  • Betriebsbesichtigungen (optional)
  • Besuch von Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleitern in den Klassen (optional)
  • Werkstatt-Tag: Für einen begrenzten Zeitraum suchen sich die Schülerinnen und Schüler einen Betrieb, den sie an einem bestimmten Wochentag statt der Schule aufsuchen (optional)
  • Planspiele (optional)
  • Themenfahrten – auch jahrgangs- und klassenübergreifend (optional)

Klassenlehrkraft-Tage finden bei Bedarf statt: Sie bieten die Möglichkeit für klassenbezogene Projekte und fördern die Klassengemeinschaft.

Einmal im Jahr werden ein Schulfest und/oder ein Sportfest durchgeführt. Beide Veranstaltungen können auch kombiniert werden.

Leistungsbeurteilung

Ab Jahrgangsstufe 5 werden Noten vergeben.

Zur Transparenz der individuellen Leistungsfähigkeit, aber auch zur Verstärkung der eigenen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft gehören regelmäßige, individuelle Rückmeldungen durch Gespräche zwischen Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern. Die zu erstellenden Lernpläne begleiten diesen Prozess.

Grundlage für die Benotung der Schülerinnen und Schüler sind die für die einzelnen Fächer in den Bildungsstandards und Fachanforderungen definierten Kompetenzen. Die Noten können durch Beurteilungstexte ergänzt werden, die insbesondere Aussagen zur Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz einschließen sowie das Lern- und Arbeitsverhalten beschreiben. Für Zeugnisbemerkungen gibt es ein standardisiertes Verfahren, um eine schulinterne Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

Regelmäßige Parallelarbeiten und informelle Tests sind Grundlage für die Zuordnung der Schülerinnen und Schüler zu den verschiedenen Anspruchsebenen.

Schlussbemerkung

Das evaluierte Pädagogische Konzept für die Poul-Due-Jensen-Schule – Gemeinschaftsschule in Wahlstedt wurde am 13.06.2016 von der Schulkonferenz verabschiedet.

Das Konzept bietet einen pädagogischen Rahmen, der von den Lehrerinnen- und Lehrerkonferenzen und den Fachkonferenzen ausgestaltet wird.

Das Pädagogische Konzept wird bei Veränderung der Rahmenbedingungen erneut evaluiert.

Wahlstedt, 6. Juli 2010

gez. Hans-Peter Hübner

Vorsitzender der Schulkonferenz
Poul-Due-Jensen-Schule
Gemeinschaftsschule Wahlstedt

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